Die Rekonvaleszenztherapie für Wirbelsäule, Becken und Hüftgelenke
basiert auf einem Stufenkonzept mit

  • analgesierend und detonisierender  Komponente für die Muskulatur
  • pulsierender, dynamischer  Disktration der Gelenk- und Bänderstrukturen Wirbelsäule, Becken und Hüftgelenke sowie einem
  • tonisierendem, muskkelkräftigendem, proprioceptivem Vibrationstraining.

Für einen nachhaltigen Effekt
Das Therapiekonzept beruht auf anfänglicher Schmerzreduktion und langfristiger Stabilisierung der Rücken-Beckenregion. Damit ist es nicht Ziel "mal eben" die Schmerzen zu reduzieren oder mit Medikamenten lediglich zu unterdrücken;  Ziel ist es, einen langfristigen Erfolg zu sichern. Mit dieser Methode können sie daher nicht erwarten, dass eine Heilung mit einem Arztbesuch eintreten wird. Dies können sie auch schon in dem Zeitschema weiter unten ersehen. Das SwingMed-Verfahren ist in Österreich bereits sehr etabliert und hat seinen positiven Effekt bei der weit überwiegenden Zahl der behandelten Patienten bewiesen. Wie bei allen Therapieformen kann für jeden einzelnen Patienten keine genau Prognose des Heilungserfolges prophezeit werden, aber die Chancen stehen gut. Nicht jeder Patient ist für die SwingMed-Komponente geeignet. Dies wird selbstverständlich im Vorfeld durch unsere Ärzte abgeklärt.

Das Prinzip

  • Für die Detonisierungsphase werden spezielle Stromformen im Rahmen einer Elektrotherapie genutzt.
  • Die pulsierende Disktration erfolgt über das erfolgreiche SwingMed-Verfahren (siehe auch dort).
  • Das tonisierende, muskelkräftigende Vibrationstraining erfolgt mit dem originalen Galileotrainer (siehe auch dort) unter professioneller Anleitung.

Das Verfahren hat sich bei folgenden Erkrankungen und Beschwerden bewährt:

  • tiefer Rückenschmerz (Lumbago)
  • Bandscheibenschäden (bei fehlender Indikation für eine Operation)
  • Schmerzen der ISG / Kreuzdarmbein-Gelenke
  • Kombinationsbeschwerden Hüfte - ISG - untere Wirbelsäule
  • Fibromyalgie
  • Funktionelle Brustwirbelsäulenbeschwerden

Das Standardschema
sieht eine Behandlung zwischen 8 und 10 mal vor. Selbstverständlich wird die Anzahl indiviuell angepasst.

Woche 1 und 2

  • Zweimalig pro Woche
  • Detonisierungsphase über Elektrotherapie 10 Min.
    (Diadynamische Ströme nach Bernard, DF diaphase fixe)
  • Traktionsphase SwingMed 15 Min.
    • Stufe I bis II (nach Akzeptanz)
  • Galileo-Training 5 Min.

Woche 3 und 4

  • Zweimalig pro Woche
  • Detonisierungsphase über Elektrotherapie 10 Min.
    (Diadynamische Ströme nach Bernard, LF longue période)
  • Traktionsphase SwingMed 15 Min.
    • Stufe II bis III (nach Akzeptanz)
  • Galileo-Training 15 Min.

Woche 5 bis 10

  • Einmalig pro Woche
  • Detonisierungsphase über Elektrotherapie 10 Min.
    (Diadynamische Ströme nach Bernard, LF longue période)
  • Traktionsphase SwingMed 10 Min.
    • Stufe II bis III (nach Akzeptanz)
  • Galileo-Training 20 Min. (nach Kondition)

Woche 11 bis oo

  • Beibehaltung der Grundeinstellung: ICH kann etwas tun, damit meine Wirbelsäule mich trägt und bewegt. Über das Vibrationstraining habe wieder gelernt, meine Muskulatur bewusst wahrzunehmen, die von ihr ausgehende Energie  zu spüren und Energie ihr zukommen zu lassen.
  • Ich habe gelernt, dass mein Bewegungsapparat mit Bändern, Muskeln, Gelenken, Faszien Zuwendung braucht indem er in geeigneter Weise gefordert wird.
  • Viele Wege führen nach Rom: Funktionstraining in der Gruppe, Wassergymnastik, Sportgruppen, Schwimmen, Walken, Galileo-Training.....all das ist förderlich.
  • Begleitende psychisch-negative Einflüsse versuche ich zu beheben.
  • Auch habe ich meine Grenzen erfahren indem eine gute orthopädische Diagnostik erfolgte und aufgeklärt wurde.

 

Kosten

Die Kosten für die Behandlung werden nur zum Teil von den Krankenkassen übernommen. Sprechen sie uns bitte an.
Alle sogenannten indiviuellen Gesundheitsleistungen werden nach der gültigen Gebührenordnung für Ärzte in Rechnung gestellt.